Movie Magic - A Brief Look Into the Dynamic World of Filmmaking

- ein Vortrag des amerikanischen Jungfilmers Matt Myslinski in der Q 12

Was ist nötig, um einen guten Film zu drehen? Was ist überhaupt ein guter Film? Welche verschiedenen Tätigkeiten tragen zur Entstehung eines Films bei? Wie schafft man es, sich in der Szene einen Namen zu machen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Schülerinnen zweier Englischkurse der Q 12 von Matthew Myslinski, einem 24-jährigen Filmemacher, der zur Zeit als Freelancer in Atlanta, Georgia lebt. Dort befindet sich gegenwärtig auch das Zentrum der amerikanischen Filmindustrie – Atlanta hat Hollywood längst hinter sich gelassen.

Matt nahm sich im Rahmen eines Besuchs bei Freunden in Deutschland die Zeit, einen Vortrag am Gymnasium Sonthofen zum Thema „Movie Magic - A Brief Look Into the Dynamic World of Filmmaking“ zu halten.

Der junge Filmemacher hat bereits eine Reihe von Kurzfilmen gedreht und mehrere bedeutende Preise gewonnen. Unter Anderem gewann er einen Wettbewerb mit seinem Film „Lightyears“, der 2017 bei den Filmfestspielen in Cannes aufgeführt wurde. Außerdem arbeitete er an mehreren großen Filmserien und auch Spielfilmen mit, z.B. House of Cards, Stranger Things, The Final Season oder Wonder Woman (Teil 2).

Matt begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit einem mitreißenden 2-stündigen Vortrag mit verschiedenen Filmbeispielen. Er erklärte (natürlich) in englischer Sprache, wie ein Film entsteht und wie es hinter den Kulissen der Filmindustrie aussieht. Es wurde im Verlauf des Vortrages schnell deutlich, wie viele Menschen an der Entstehung eines Films mitwirken und wie viele unterschiedliche Berufszweige in der Filmindustrie vertreten sind.

An diversen Filmbeispielen zeigte Matt die Bedeutung von Musik, Farben, Kameraführung, Beleuchtung, Regie und Montage auf. Da er durch seine Arbeit schon mit vielen bekannten Schauspielern und Regisseuren in Kontakt gekommen ist, konnte er den Schülerinnen und Schülern auch dazu interessante Details liefern.

Danach zeigte Matt seinen eindrucksvollen preisgekrönten Kurzfilm „Lightyears“. Er bemerkte aber dazu, dass er sich inzwischen weiterentwickelt habe und inzwischen weitere, deutlich bessere Filme gedreht habe.

Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortete der Referent Fragen der außerordentlich interessierten Zuhörer, die auch nach dem Pausengong noch rege weiterfragten.

Als Ratschläge gab Matt Myslinski den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg:

„At school you actually learn everything it takes to make a film” – „Carry out your ideas“ – „Good ideas can come from anywhere” – “Anyone can work in film” – “There is no ‘right’ way to do it”.